BRUDET
Brudet ist eine kroatische Variante der französischen Bouillabaisse.
Von dieser Spezialität der Fischer aus Marseille hat wohl jeder
schon mal gehört. Alles was der Fischzug so hergibt, kommt in
die Suppe hinein. Ob Seeteufel oder Zahnbrasse, Dorade oder Petermännchen,
und zwar mit Schwanz, Kopf und Flossen. Das ist an der Adriaküste
nicht anders, nur das der Brudet eben weniger Fischfreunden bekannt
ist. Und durch die Zugabe von Essig ein wenig säuerlicher schmeckt.
Besonders stolz sind sowohl die französischen als auch die kroatischen
Fischer, wenn sie einen Fisch für die Suppe haben, der eigentlich
giftig ist: den Drachenkopf. Oder kroatisch "scarpena".
Zutaten
für 6 Personen:
2 kg gemischten Fisch und Meeresfrüchte, z.B. Seeteufel, Goldbrasse,
Drachenkopf, Scampi
Salz
1 – 2 EL Mehl
3 EL Olivenöl
250 g Tomaten
500 g Zwiebeln
1 Bund Petersilie
5 Knoblauchzehen
20 ml Weißweinessig
100 ml Weißwein
Pfeffer, frisch gemahlen
Die ausgenommenen Fische unter fließendem Wasser säubern und in
große mundgerechte Stücke schneiden, salzen und mit etwas Mehl
bestäuben. In einer großen Pfanne die Fischstücke und Scampis
in 2 EL heißem Öl anbraten, eventuell nacheinander, falls nicht
alles in die Pfanne passt.Die Tomaten überkreuzt einschneiden
und kurz mit kochendem Wasser überbrühen, dann enthäuten und grob
würfeln. Die Zwiebeln pellen und in Streifen schneiden, die Petersilie
waschen, trocken tupfen und hacken, Knoblauch pellen und in feine
Scheibchen schneiden. In einem großen Suppentopf die Zwiebeln
im restlichen Öl andünsten, dann Tomaten, Petersilie, Knoblauch,
Essig und Wein zugeben und zugedeckt eine halbe Stunde köcheln
lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Fischstücke und Scampis
in die Suppe geben und alles noch eine halbe Stunde bei geringer
Hitze ziehen lassen. Dazu isst man in Kroatien Polenta.
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SCAMPI UND MUSCHELN "na buzaru"
Auf
Rab und in Dalmatien werden Miesmuscheln, Austern und Scampi "na
buzaru" zubereitet. Man legt sie in eine Schale, bestreut
mit fein geschnitten Petersilie, Knoblauch und Bröseln und gibt
Salz, Pfeffer, Wein und Olivenöl zu. Dann lässt man Miesmuscheln,
Austern, Steindatteln und Scampi in ihren eigenen Säften auf starkem
Feuer kochen, bis ihre Schalen öffnen. Scampi und Muscheln "na
buzaru" werden mit eigenen Säften und Brot oder mit Polenta
angeboten.
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NACHSPEISEN
Um
Nachspeisen zuzubereiten, braucht man Zitrusfrüchte, trockene
Feigen und Honig, Rosinen und Mandeln und Eier und Liköre.Auf
manchen Inseln gibt es "Krostule", die den "Fritule"
sehr ähnlich sind. "Fritule " werden aus dem gleichen
Teig gemacht, aus dem nicht Kugelchen, sondern Streifen geformt
werden, um danach im heißen Öl gebraten zu werden. Auf der Insel
Rab bereitet man die traditionele Raber Torte zu.
Grafik2006.©