Die
Stadt Rab verzeichnet eine lange Geschichte. Sie wird im 10. Jahr
v. Chr. in einer altrömischen Urkunde erwähnt, in der der damalige
römische Kaiser Oktavian Augustus Rab zum Munizipium erklärt und
ihr Unabhängigkeit gewährt.
Danach erhielt die Stadt ein rares Epitheton FELIX (glücklich),
was davon zeugt, dass Rab schon zur damaligen Zeit eine entwickelte,
zivilisierte Stadt war, deren Einwohner fließendes Wasser, öffentliche
Bäder, Theater, Tempel, gepflegte Straßen und Sonstiges zur Verfügung
hatten.
Naturschönheiten üppige Vegetation und mildes Klima,
sowie altertümliche Kultur und zivilisatiorische Tradition von
den griechischen und römischen Zeiten bis heute, sind die Merkmale
dieser Insel. Das antike Arva, Arba, Arbia oder Arbitana, das
italienische Arbe und kroatische Rab stammen wahrscheinlich vom
illyrischen Arb, was dunkel, grün und bewaldet bedeutet.
Einer der schönsten grünen Inselteile autochtoner Gewächse, wie
z.B. die immergrüne Steineiche, ist der Bereich Kalifront Suha
Punta.
Der nordöstliche Teil der Insel, jener zum Festland und dem banachbarten
Velebitgebirge, ist karstig.
Die Insel Rab hat angenehme milde Winter und warme Sommer. Die
mittlere Sommertemperatur beträgt 26 Grad, und im Winter 10 Grad.
Der Kalksteimbegirgszug Kamenjak (408 m) schützt den meisten Teil
der Insel vor kalten nordöstlichen Winden, so dass die Temperatur
fast nie unter 0 Grad sinkt.


Diese wunderschöne Insel ist von zahlreichen gotischen und Renaissancenpaläste
angeschener Patrizier, besonders von ihren Kirchen und Turmen
gekenzeichnet. Diese altertümliche Steinbauten schaffen ein einmaliges
Ambiente. Reich verzierte Portale und enge Gassen versetzen jeden
Besucher in Erstaunen.
Rab, eine Insel mit Naturschönheiten und dunkelblauem Meer, verfügt
über zahlreiches touristisches Angebot, wie z.B. angenehme Hotels,
Autocamps, Privatunterkunft in modernen Ferienwohnungen und Zimmern,
ausserordentliches gastronomisches Angebot in Restaurants mit
wohlschmeckenden Spezialitäten vom Meer und Festland, Aperitiv-
und Nachtsbar, Cafes, modern eingerichtete Diskotheken und ähnliches.
In den Abendstunden im Sommer treten auf zahlreichen Terassen
Tanz- und andere Orchester, Folkloregruppen und «Klapa» (typisch
dalmatinische Gesangsgruppen) mit echtem kustenländischem und
dalmatinischem Melos auf. Zahlreiche Inselbuchten und Marinas
sind wie geschaffen furs Segeln und den nautischen Tourismus,
und unter idealen Naturbedingungen gibt es Möglichkeiten fur verschiedene
Sportarten und Rekreation.
Der englische Architekt T.G. Jackson (1887) stellte fest:
«Eine ungewöhnliche mittelalterliche Stadt, sieht als Andenken
und nicht al Reales aus& Unter allen dalmatinischen Städtchen
gibt es, meinem Geschmack nach, kein anderes, das lieblicher wäre».

Grafik2006.©